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Sport und Schau 2020 Norddeutschlands größte Sportgala in Verden

Was bieten wir

Das Hauptziel all unserer Projekte ist es, neue Verbindungen zwischen "klassischen" turnerischen, akrobatischen und gymnastischen Bewegungsformen und dem experimentellen Einsatz ungewöhnlicher Geräte - wie z.B. Zeitlupenballons, große Gummireifen, Taschenlampen oder Barrenholme - zu schaffen.
Musik in Bewegungen umzusetzen ist stets die Grundlage unserer Choreographien. Unsere Schauvorführungen beschränken sich nicht auf die synchrone Darbietung von Einzelleistungen, sondern beinhalten vor allem gemeinschaftliche Bewegungsmöglichkeiten. Durch zum Teil abstrakte Formen und Abläufe entstehen erstaunlich lebendige Bilder, erzielt durch die präzisen Formationen der Gruppe im Raum im Einklang mit der Musik, welche das gesamte Publikum in ihren Bann ziehen.

Wie alles begann

"Schauturnen? Da gibt es doch keine Wettkämpfe und Medaillen für." Aber doch die nach den olympischen Spielen größte internationale Breitensportveranstaltung der Welt, die Gymnaestrada. Dort treffen sich alle vier Jahre Gymnastik- und Akrobatikgruppen, um ihre Choreographien einem gleichgesinnten Publikum zu zeigen, neue Trends in Bewegung, Tanz und Turnen vorzuführen.
Der Berliner Turnerbund entsendet auf Einladung des Deutschen Turnerbundes regelmäßig Gruppen zu diesem Großereignis, hier gab es schon immer ein großes kreatives Potenzial und genug Turnerinnen und Turner, um international mithalten zu können.
In Vorbereitung der Gymnaestrada in Amsterdam (1991) bildete sich wieder einmal eine solche Gruppe, die eine 15-minütige Choreographie erfand: Die Elefantenmaschine. Unter der Leitung von Bernd Curt, Doris Meier und Werner Krüger fand die Uraufführung, sozusagen als Test, beim Turnfest 1990 in Dortmund in der Westfalenhalle statt. Schon dort deutete sich die Besonderheit dieser Gerätekombination an: Vier Stufenbarren, in einem Achteck aufgebaut, Minitramps, Riesenluftballons. Das hatte noch keiner vorher gemacht.
Tatsächlich wurde die Nummer zu einem großen Erfolg - und erstmals nach einer Gymnaestrada wieder aufgeführt. Als Vorläufer der DTB-Gala gab es Ende 1991 eine Show in Hamburg, zu der wir eingeladen wurden.
In dieser Zeit entstand auch der Name "Die Elefanten", der sich von einem Percussion-Musikstück ableitet, das bei der Elefantenmaschine verwendet wurde.
Danach bröckelte die Personaldecke ein wenig, das Highlight Gymnaestrada war für viele das Ziel gewesen, auf das sie hingearbeitet haben, bevor sie sich wieder stärker Studium, Beruf oder Familie zuwandten.
Die Elefanten kommen aus vielen Berliner Turnvereinen: Im Moment sind die Berliner Turnerschaft und TuS Lichterfelde besonders stark vertreten. Durch die berufliche Vielfalt, die die Gruppe hat, sind viele organisatorische Dinge schnell und unbürokratisch zu bewältigen: Es gibt Ingenieure, technische Zeichner, Tischler, Kfz-Mechaniker, Physiotherapeuten, Informatiker, Lehrer, Koch, Vermesser, Sportwissenschaftler, Staatsanwältin, Hebamme, Tierarzthelferin, und alle die hier vergessen wurden, aber doch auch wichtig sind.

Wie es weiterging

Nach den zuvor erzielten Erfolgen gab es aber immer noch so viele Leute, die nicht bis zur folgenden Gymnaestrada warten wollten, um neue Vorführungen zu entwickeln und Bewegungsformen auszuprobieren.
Die Riesenballons schienen als Medium noch nicht ausgereizt. Also setzten sich Bernd Curt und Manfred Brühl zusammen und es entstand eine von der Elefantenmaschine völlig unterschiedliche Choreographie, die Ballonträume. Hier werden Elemente aus der Akrobatik mit der trägen Flugbahn von Ballons kombiniert.
Die Zweifel waren am Anfang stark, ob diese Vorführung dem Publikum gefällt. Nach einem Trainingswochenende in Grünau war aber allen klar: Das geht.
Kleineren Aufführungen in Berlin folgten vereinzelte Reisen in den Norden Deutschlands, und damit die Motivation, wieder mal etwas Neues zu probieren.
Der Mondlandung folgte der Wasserkessel. Nahezu im Jahresrhythmus folgten neue Choreographien: Schwarz-Weiß, Yello,1492 - Die Entdeckung Amerikas. Und die Gruppe blieb zusammen. Immer wieder gab es Auftritte, mit Fahrten verbunden, die den Zusammenhalt stärkten und keinen Zweifel daran ließen, dass die Elefanten weitermachen sollten.
Der Wechsel von Turnfesten und Gymnaestraden bildete hier den festen Orientierungsrahmen, das waren bis 1996 unsere Hauptauftrittsorte.

Und es wird immer besser ...

Enorm wichtig für die Elefanten ist die Kooperation mit dem Niedersächsischen Turnerbund, namentlich mit Heidi und Andreas Aguilar, die die Show-Tournee "Feuerwerk der Turnkunst" organisieren.
Auf dem Niedersächsischen Landesturnfest in Stade 1995 führten wir erstmals etwas in Shows auf, die von den beiden Aguilars organisiert wurden. Das führte zur Einladung zum "Feuerwerk" für den folgenden Jahreswechsel. Mit dem Resultat, dass die Anfragen sich bei Manfred Brühl und Bernd Curt stapelten und wir uns unsere Auftritte aussuchen konnten.
Unter den Veranstaltern, die uns in ihre Sportlerehrungen, Pressefeste, Sportgalas integriert haben, sind besonders die Polizeivereine aus Hamburg, Neumünster, Kiel, Wiesbaden und Rostock hervorzuheben. Dort treten wir immer noch nahezu im Jahreswechsel auf, und das mit großem Vergnügen.
Zweimal haben wir das "Feuerwerk" noch mitgemacht, ein Highlight war die Millenniumstournee, bei der wir den Jahrtausendwechsel mit einem rauschenden Ball im Kuppelsaal in Hannover feiern konnten.
Die Konstruktion neuer Geräte wird immer mehr ausgetüftelt, aus einfachen Ideen werden Choreographien: Barrenholme werden zu Reckgestellen, ein Traum. Ein Schachspiel wird mit Holzplatten zu Türmen umgebaut, das Spiel beginnt.

Die eigene Show

Durch die kontinuierliche Erweiterung unseres Repertoires entstand die Idee, auch mal in Berlin aufzutreten, dort waren wir nämlich nur selten zu sehen. Und wenn, meist nur mit einer einzigen Vorführung. Der Name war schnell gefunden: "Elefantasia".
Die erste Show fand im Jahr 1999 vor 500 Zuschauern im Sportzentrum Siemensstadt statt. Es gab als Beleuchtung genau zwei Spots und das Hallenlicht, war aber trotzdem eine gelungene Veranstaltung.
Eine Nummer größer wurde es bei "Elefantasia 2002". Die Gretel-Bergmann-Halle in Wilmersdorf war zweimal mit je 700 Zuschauern ausverkauft und platzte aus allen Nähten. Danach stand für fast alle fest: Diesen Aufwand werden wir nicht wieder leisten können!
Aber die Anfragen wurden nicht weniger und die Choreographien immer mehr. Zudem wurde unser Traumveranstaltungsort fertiggebaut. Das ließ die Energien wieder wachsen, und so fingen im Januar 2004 die Planungen für "Elefantasia III" an - mit einer neuen Choreographie, den Siedlern.

Highlights

Mittlerweile haben wir verschiedene Fernsehshows beehrt: "Geld oder Liebe" mit Jürgen von der Lippe, die "Guinness-Show der Weltrekorde" und zuletzt den "ZDF-Fernsehgarten", Openair bei strahlendem Spätsommer-Sonnenschein im September 2004.
Kaum zu überbieten an Spannung war auch die Vorführung vom Traum bei der Eröffnungsgala der Expo 2000 in Hannover.
Die Tourneen mit dem "Feuerwerk der Turnkunst" mit immer vollen Hallen in ganz Norddeutschland sind schon beschrieben worden.
Im letzten Jahr haben wir das Olympiastadion miteröffnet und im Kölner Stadion 125 Jahre Kaufhof gefeiert.
Gymnaestraden und verschiedene Einladungen haben uns in viele Länder Europas geführt: Dänemark, Schweiz, Niederlande, Schweden, Belgien, Italien.
Unsere letzten internationalen Auftritte waren während der Gymnaestrada in Lissabon. Dort waren die Elefanten als deutscher Beitrag zur Gala des Internationalen Turnerbundes ausgewählt. In der ausverkauften "Atlantic Hall" auf dem Lissabonner Expo-Gelände mit Sportlerinnen und Sportlern aus aller Welt zusammenzuarbeiten, war eine einmalige Erfahrung, die wir gerne wiederholen würden.

Perspektive

Im Moment sind die Elefanten auf ungefähr 50 aktive Turnerinnen und Turner gewachsen. Das ist eine nahezu rekordverdächtige Zahl. Aber die Lebenssituationen verändern sich schnell. So ist es nur normal, dass nach einem für die Gruppe großen Ereignis viele unregelmäßiger trainieren oder aufhören werden.
Das heißt: wir brauchen immer wieder neue Leute, die bereit sind, ihren Samstagnachmittag in unserer kleinen Trainingshalle in Britz zu verbringen.
Wen unsere Vorführungen interessieren, der sollte einfach mal ein Probetraining wagen!
Der Auftrittskalender ist jedenfalls bis ins nächste Jahr schon gut gefüllt ...

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